Kognitive Tests im Recruiting:
Erfahrung zeigt, was jemand schon kann. Kognitives Potenzial zeigt, wie gut jemand Neues bewältigt.

Wie schnell erfasst eine Person neue Informationen? Wie gut erkennt sie Zusammenhänge? Und wie sicher findet sie Lösungen, wenn eine Aufgabe noch unbekannt ist? Kognitive Tests ergänzen Lebenslauf, Berufserfahrung und Interview um eine objektive Perspektive: Wie gut passt das kognitive Potenzial einer Person zu den Anforderungen des Jobs? Welcher Test passt zu meiner Situation?


Mehr als Wissen und Erfahrung

Was kognitive Fähigkeiten im Berufsleben sichtbar machen

Kognitive Fähigkeiten beschreiben nicht, wie viel jemand bereits gelernt hat. Sie zeigen, wie gut eine Person Informationen verarbeitet, Regeln und Muster erkennt, Schlussfolgerungen zieht und sich auf neue Anforderungen einstellen kann.
A blue icon representing an organizational chart, symbolizing structure and hierarchy within a system.

Lernpotenzial

Wie gut kann sich eine Person neue Inhalte, Systeme und Arbeitsweisen erschließen?

A minimalist blue abstract symbol consisting of three angled lines forming a dynamic shape. The design is modern and sleek, possibly representing movement, direction, or connectivity.

Komplexität

Wie sicher gelingt es, mehrere Informationen miteinander in Beziehung zu setzen?

A blue checkmark icon symbolizing onboarding, verification, or approval.

Problemlösung

Wie gut erkennt jemand Regeln, zieht daraus Schlüsse und entwickelt passende Lösungen?

Zwei Wege – ein Ziel

Wie tief möchten Sie kognitives Potenzial betrachten?

CORE und ACE messen beide kognitive Fähigkeiten. Der Unterschied liegt vor allem darin, wie breit und differenziert Sie hinschauen möchten.

 

 

SCHNELL & NONVERBAL
 
DIFFERENZIERT & ADAPTIV
 

CORE

Der kompakte Zugang zum allgemeinen kognitiven Potenzial – ausschließlich über figurale Aufgaben.

   

ACE

Die vertiefende Analyse des kognitiven Potenzials – über figurale, numerische und verbale Aufgaben.

  • Bearbeitungszeit: ca. 20 min.
  • rein figural
  • nonverbal
 
  • Bearbeitungszeit:
    • max. 30 min. (standard Präzision)
    • max. 75 min (hohe Präzision)
  • numerisch - verbal - figural
  • differenziertes Bild


CORE passt besonders gut, wenn Sie …

  • eine schnelle und unkomplizierte Einschätzung des allgemeinen kognitiven Potenzials möchten,
  • viele Kandidat:innen effizient screenen möchten,
  • sprachliche Einflüsse im Test möglichst gering halten möchten,
  • Menschen mit unterschiedlichen Sprach- oder Bildungshintergründen vergleichbarer beurteilen möchten,
  • eine kurze und visuell leicht zugängliche Testform bevorzugen.

 

   

ACE passt besonders gut, wenn Sie …

  • kognitive Fähigkeiten differenzierter betrachten möchten,
  • wissen möchten, wie eine Person mit Zahlen, Sprache und abstrakten Informationen umgeht,
  • Fach-, Spezialist:innen- oder Führungsfunktionen beurteilen, bei denen Komplexität eine große Rolle spielt,
  • die Anforderungen einer Position gezielt mit unterschiedlichen kognitiven Bereichen abgleichen möchten,
  • eine adaptive Messung wünschen, die sich laufend an das Leistungsniveau der Testperson anpasst.
Was macht CORE für Kandidat:innen angenehm?
Keine Textaufgaben und keine klassischen Rechenbeispiele. Die Aufgaben bestehen aus logischen, visuellen Mustern. Dadurch wirkt die Bearbeitung intuitiv, abwechslungsreich und vergleichsweise kurzweilig.
 

 

Was macht ACE besonders?
ACE betrachtet kognitives Potenzial aus mehreren Perspektiven. Die Aufgaben passen sich automatisch an die Leistungsfähigkeit der Testperson an. Dadurch entsteht ein differenzierteres Bild darüber, wie jemand unterschiedliche Arten von Informationen verarbeitet.

Im direkten Vergleich

CORE und ACE auf einen Blick

Beide Verfahren machen kognitives Potenzial sichtbar. Der entscheidende Unterschied liegt in Breite, Tiefe und Art der Aufgaben.

  CORE ACE
Grundidee Allgemeines kognitives Potenzial kompakt erfassen Kognitives Potenzial differenziert erfassen
Aufgabenarten Figural / nonverbal Figural/räumlich, numerisch und verbal
Sprachabhängigkeit Sehr gering – die Aufgaben selbst sind sprachfrei Je nach gewählten Bereichen teilweise sprachabhängig
Testerlebnis Kompakt, visuell und intuitiv zugänglich Differenzierter und stärker leistungsorientiert
Bearbeitung In der Regel rund 20 Minuten Je nach gewählten Bereichen und gewünschter Präzision variabel
Testtechnologie Figurale Aufgaben zur Erfassung allgemeiner kognitiver Fähigkeiten Computer Adaptive Testing (CAT)
Typischer Einsatz Effizientes Screening und breit einsetzbare Potenzialeinschätzung Differenzierte Auswahl bei komplexeren Fach- und Führungsanforderungen
Besonderheiten Spracharm, kurz und einfach in den Prozess integrierbar Mehrere Bereiche kombinierbar, adaptive Messung, optionaler Bestätigungstest

 

Welches Verfahren sinnvoller ist, hängt nicht von der „Wichtigkeit“ einer Position ab, sondern davon, welche kognitiven Anforderungen für den konkreten Job tatsächlich relevant sind.

Über 95 % aller Unternehmen stellen jedes Jahr die falschen Personen ein.

Die Kosten einer Fehlbesetzung betragen im Schnitt 53.000 EUR

Entscheidend ist die Passung

Der höchste Testwert ist nicht automatisch der beste.

Bei kognitiver Diagnostik geht es nicht darum, einfach die Person mit dem höchsten Ergebnis auszuwählen. Entscheidend ist, wie gut das kognitive Potenzial zu den tatsächlichen Anforderungen des Jobs passt.

Eine Tätigkeit mit hoher Komplexität stellt andere Anforderungen als eine Position, in der Routine, Genauigkeit oder praktische Erfahrung stärker im Vordergrund stehen. Erst der Abgleich mit dem Job macht das Ergebnis wirklich aussagekräftig.

Leicht verständlich in der Anwendung – wissenschaftlich fundiert in der Messung.

Sowohl CORE als auch ACE basieren auf psychometrischen Verfahren zur Erfassung kognitiver Fähigkeiten. Auf den jeweiligen Produktseiten finden Sie weiterführende Informationen zu Testaufbau, Validität, Reliabilität, Normen, Qualitätsstandards und Anwendung.